August 15, 2017

Abfindung - Wie funktioniert’s?

Zweieinhalb Wege zur Abfindung.

Wurden Sie in Ihrem Leben schon einmal von Ihrem Arbeitgeber gekündigt? Herrschte zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber so dicke Luft, dass Sie förmlich dazu gedrängt wurden zu gehen oder mussten Sie gar einen Aufhebungsvertrag unterzeichnen?


Arbeitgeber kennen viele Wege um sich von unliebsam gewordenen Arbeitnehmern zu trennen.

Eine Kündigung bedeutet nicht nur den obligatorischen Gang zur Agentur für Arbeit, damit Sie sich Ihr Arbeitslosengeld I sichern können, sondern häufig bricht damit auch eine kleine Welt in sich zusammen. Eine solche Nachricht wird immer auch persönlich genommen, sie führt zu Frust  und kann den Gekündigten tief ins Mark treffen.

Schnell macht sich ein Gefühl der Hilflosigkeit breit. Die psychische Belastung ist hoch: Die Miete muss pünktlich überwiesen, die Kids müssen ernährt werden und auch die Handy- und Stromrechnungen zahlen sich nicht von allein.

Aber: eine Kündigung muss nicht immer schlecht für Sie ausgehen. Vor allem wenn Sie, wie die meisten Arbeitnehmer in Deutschland, Kündigungsschutz genießen. Dies ist regelmäßig der Fall, wenn Sie seit mehr als 6 Monaten in einem Betrieb mit mehr als 10 Mitarbeitern tätig sind und die Kündigung noch nicht länger als 3 Wochen her ist.


Was kann ein Arbeitnehmer tun, um sich zu wehren?

Ist die Kündigung zugegangen, wird oft auch ein Vieraugen-Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber –wenn dieser sich überhaupt darauf einlassen sollte –keine Abhilfe schaffen. Außer, dass Sie sich womöglich noch von Ihrem Arbeitgeber einlullen lassen und Verständnis dafür aufbringen, dass Ihr Chef Sie gefeuert hat.

Was Sie vermutlich nicht wissen ist: der deutsche Gesetzgeber hat Sie da ganz und gar nicht schutzlos gestellt.

Im Gegenteil. Dank verschiedener arbeitnehmerfreundlicher Vorschriften wird Ihnen ein Instrument an die Hand gegeben, mit welchem Sie sich selbständig gegen eine Kündigung wehren können - die Kündigungsschutzklage, die in § 4 S.1 Kündigungsschutzgesetz geregelt ist.


Auf dem Holzweg zur Abfindung

Vor dem Arbeitsgericht besteht zumindest in erster Instanz kein Anwaltszwang. Das bedeutet für Sie, dass eine “Selbstvertretung” vor Gericht im Kündigungsschutzverfahren rechtlich möglich ist.

Bei den Arbeitsgerichten gibt es für diese Fälle die kostenlose Rechtsantragsstelle. Dort können Arbeitnehmer Klage erheben. Alles, was sie hierfür machen müssen, ist innerhalb von 3 Wochen nach Erhalt der Kündigung mitsamt Ihres Arbeitsvertrags, Ihrer Kündigung sowie der letzten drei Gehaltsnachweise dort zu erscheinen. Anschließend wird Sie ein Rechtspfleger an die Hand nehmen und mit Ihnen gemeinsam Ihre Klage beim Arbeitsgericht einreichen.

Der Vorteil einer Klageerhebung durch den Arbeitnehmer selbst ist ganz klar finanzieller Natur - Sie müssen zu keiner Zeit Anwaltskosten tragen. Die Liste der Nachteile dagegen, ist wesentlich länger:

Wenn Sie schon den Schritt gehen und eine Klage erheben, dann sollten Sie im Regelfall auch den Prozess gewinnen und/oder zumindest einen Vergleich schließen, der Ihrer Vorstellung entspricht.

Da man als juristischer Laie in aller Regel nicht in der Lage ist, einen Rechtsstreit sachgerecht zu führen, wird sich diese Mission ohne professionellen Rechtsbeistand als äußerst schwierig erweisen.

Die Güteverhandlung im Arbeitsrecht unter Anwesenheit des Richters und der Gegenseite ist in der Regel reine Verhandlungssache. Wenn die Gegenseite, aus für den Laien unverständlichen Gründen, beantragt die Klage abzuweisen, dann sollten Sie eine pfiffige Antwort parat haben.

Die Erfahrung zeigt, dass Kläger, die ohne rechtlichen Beistand gegen Ihren Arbeitgeber vorzugehen versuchen, wenig Erfolgschancen haben. Sie können in der Regel nicht auf lange Prozesserfahrung und juristisch fundiertes Verhandlungsgeschick zurückgreifen. Genau darauf kommt es bei der Güteverhandlung allerdings an. Im schlimmsten Fall kann das sogenannte gefährliche Halbwissen, dass man im Internet erworben hat, gerade dazu führen im falschen Moment die falschen Dinge zu erzählen und so seine Verhandlungsposition zu verspielen und eine mögliche Abfindung zu verlieren. Insofern ist man besser beraten, diesen Holzweg nicht zu betreten.

Allgemein sei empfohlen bei Kündigungsschutzklagen oder anderen Streitigkeiten, bei denen es um den Bestand des Arbeitsverhältnisses geht, nicht im Alleingang vorzugehen.


Auf dem Silbernen Weg zur Abfindung

Daneben besteht die Möglichkeit zu einem herkömmlichen Rechtsanwalt für das Arbeitsrecht zu gehen. Dieser verfügt über die notwendige Kenntnis, pflegt womöglich einen regelmäßigen Kontakt zu den Richtern und hat schon etliche Verfahren geführt.

Das ist eine gute Sache.

Warum aber werden bei 2 Millionen Kündigungen jährlich, lediglich ein Zehntel davon gerichtlich angegriffen? Das mag daran liegen, dass mit Beauftragung eines Anwalts Kosten entstehen, die nicht jeder zu zahlen bereit oder fähig ist.

Im Gegensatz zu anderen zivilrechtlichen Gerichtsverfahren trägt in der ersten Instanz  im Arbeitsgerichtsverfahren gem. § 12a Abs. 1 Arbeitsgerichtsgesetz (ArbGG) jede Partei ihre eigenen Anwaltskosten. Das bedeutet also, dass die obsiegende Partei Ihre Rechtsanwaltskosten gerade nicht von der unterlegenen Partei zurückerstattet bekommt.

Die Kosten, die Sie für einen Rechtsanwalt aufbringen müssen, sind gesetzlich festgelegt und liegen häufig, in Bereichen zwischen 800 € und 3000 €.

Haben Sie keine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, kann der Gang zum Anwalt teuer werden. Es kann nämlich gut sein, dass die Anwaltskosten die mögliche Abfindung vollständig aufzehren oder gar übersteigen. Um das zu vermeiden, klärt Sie ein Anwalt bei dem Erstberatungstermin über das Kostenrisiko auf und erläutert Ihnen, wie sinnvoll es ist anwaltlich gegen die Kündigung vorzugehen.

Die Beauftragung eines Anwalts ist in doppeltem Maße mit einem Risiko verbunden:

Verlieren Sie den Prozess, sind Sie im Regelfall nicht nur Ihren Job los und haben keine Abfindung, sondern bekommen von Ihrem Anwalt und vom Gericht eine Rechnung zugeschickt. Denn ein herkömmlicher Anwalt verdient auch dann sein Geld, wenn er den Karren an die Wand fährt.

Dies schließlich führt zu der Frage, ob die Angst vor möglichen Anwaltskosten, der Auslöser dafür sein darf, sein gutes Recht nicht einzufordern?

Damit Sie das damit verbundene Kostenrisiko nicht tragen müssen, stellen wir Ihnen auch den goldenen Weg zur Abfindung vor.


Auf dem Goldenen Weg zur Abfindung

Viele Arbeitnehmer werden aus Angst vor hohen Kosten davon abgehalten, den Klageweg zu gehen. Wegen des erhöhten Kostenrisikos verzichten jedes Jahr tausende Arbeitnehmer auf Ihr Recht und ziehen nicht vor Gericht.

Stellen Sie sich vor, jeder Arbeitnehmer könnte ohne Gefahr in eine Kostenfalle zu tappen oder auf Anwalts- und Gerichtskosten sitzen zu bleiben, seine mögliche Abfindung einfordern.

In Berlin, der Schmiede für junge innovative Unternehmen, ist dieses Projekt seit Juni angelaufen.

Mithilfe von abfindungsheld.de können Sie einfach und kostenlos Ihr Recht einfordern.

Nach Überprüfung Ihrer Daten und Ihrer Dokumente (wie Arbeitsvertrag und Kündigung), werden diese an den zuständigen Partneranwalt weitergeleitet. Dieser legt, genauso wie ein herkömmlicher Anwalt, Kündigungsschutzklage für Sie ein und betreut das gesamte weitere Verfahren.

Was diesen sogenannten “Goldenen Weg zur Abfindung” gerade zum herkömmlichen Weg unterscheidet, ist der Umstand, dass abfindungsheld.de Sie von den gesamten Anwaltskosten freistellt und selbst den Anwalt zahlt.

Wird für Sie vor Gericht dann eine Abfindung erzielt, so behält abfindungsheld.de im Gegenzug 25 % von der erstrittenen Abfindung zuzüglich Mehrwertsteuer ein.

Bei abfindungsheld.de gilt außerdem die Erfolgsgarantie:

Kann keine Abfindung erzielt werden, so stellt abfindungsheld.de Sie trotzdem von den Kosten frei und übernimmt die vollständigen Anwalts -und Gerichtskosten - ganz klar der Goldene Weg zur Abfindung.


Die Geschichte von Silke


Silke, 52 aus Bonn war Kassiererin einer bekannten Supermarktkette, verdiente 1900 € Brutto und wurde nun nach zwei Jahren mit der Begründung gekündigt, Sie wäre im Schnitt langsamer an der Kasse als alle anderen Kollegen. Richtige Messungen hierzu gab es nicht. Ebensowenig hat es in den vergangenen zwei Jahren irgendwelche Vorkommnisse gegeben, die die Arbeitsleistung von Silke in Frage gestellt hätten.


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Auf die Kündigung des Arbeitsverhältnisses folgt die Schockstarre

Silke wollte zunächst gar nichts machen. Sie fühlte sich zwar ungerecht behandelt, aber sah keine Möglichkeit sich gegen die Kündigung zu wehren. Jedenfalls wollte sie nach dieser Schikane nicht dort weiterarbeiten.


Kann ich rechtliche Schritte einleiten?

Erst ein Bekannter schilderte ihr die Möglichkeit der Kündigungsschutzklage. Da sich Silke im Arbeitsrecht überhaupt nicht auskannte, beschloss Sie nichts auf eigene Faust zu versuchen, sondern Kontakt zu einem Anwalt aufzunehmen.

Dort angekommen, schilderte der Anwalt seine typische Vorgehensweise, was er realistischerweise an Abfindung herausschlagen könne und klärte Sie über die dafür anfallenden Rechtsanwaltskosten auf.


Gegen eine Kündigung vorzugehen, kann teuer werden.

Im Ergebnis sei eine Abfindung in Höhe von einem Bruttomonatsgehalt realistisch. Abzüglich aller Steuern blieben Ihr also 1.515,00 € an Abfindung.

Die Anwaltskosten dagegen würden 1.498,21 € betragen. Ein Dilemma zeichnet sich ab. Die Anwaltskosten würden in diesem Fall die Abfindung bis auf 16,79 € vollständig aufzehren.

Die Einschaltung eines Anwalts würde sich also ohne Rechtsschutzversicherung nicht rechnen. Der Anwalt sprach noch die Möglichkeit an, dass der Staat im Rahmen der PKH (Prozesskostenhilfe) zunächst die Rechtsanwalts- und Gerichtskosten tragen würde. Die PKH müsste im Nachgang aber in Raten zurückgezahlt werden. Im Ergebnis sahen die Karten für Silke also schlecht aus.


Raus aus der Kündigung, ran an die Abfindung.

Da Silke Ihren Arbeitgeber nicht kampflos gewähren wollte, informierte Sie sich weiter und landete schließlich bei abfindungsheld.de.

Mit dem Versprechen die höchstmögliche Abfindung zu erstreiten und nur bei Erfolg eine Gebühr von 25 % der Abfindung zuzüglich Mehrwertsteuer einzubehalten, ist abfindungheld.de in Ihrem Fall günstiger als jeder Anwalt.

Nach 5 Wochen und einer erfolgreichen Güteverhandlung konnte Silke dank abfindungsheld.de 1064,28 € mehr auf Ihrem Konto verbuchen - der goldene Weg zur Abfindung.





Pierre Koumou-Okandze

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